Arbeitsgruppe Prof. Ziegler

Das Asylum MFP-3D visualisiert die magnetische Struktur einer Probe mit Hilfe der Magentkraft Mikroskopie. Hierbei kommt eine Zweipasstechnik zum Einsatz, wobei jetzt abzutastende Bahn zweimal abgetastet wird. Beim ersten Durchgang misst die Spitze, wie im normalen AC Modus, die Beschaffenheit der Oberfläche. Anschließend wird die selbe Bahn nochmals bei höherer aber konstanter Höhe abgetastet, um das magnetische "Fernfeld" zu messen (Nap pass).

Molecular Force Probe (MFP)

MFP ist ein einachsiger Kraftkurvenmesser. Das Gerät nutzt eine kleine flexible Cantilever, welche abhängig von der Kraft zwischen der Spitze und der Oberfläche der Probe ausgelenkt wird. Somit entspricht es einem Elastizitätsmessgerät im Nanobereich, womit sich beispielsweise die benötigte Kraft zum mechanischen entfalten eines Proteins messen läßt.


Das MFP läßt sich in verschiedenen Arten nutzen:
MFP-IO (invertierte Optik Adapter), angebracht auf einem invertierten optischen Mikroskop, ermöglicht es hochauflößende optische Darstellung und epi-Fluoreszenz Messungen gleichzeitig mit Kraftmessungen.
Außerdem wird der Objektträger des Mikroskops mit einem mechanischen, in zwei Dimensionen verstellbaren Objektträger ersetzt, was die submikroskopische Positionierung der Probe ermöglicht.

MFP-SA (standalone), ist ein eigenständiges Instrument, was den selben Kopf und Objektträger wie das MFP-IO verwendet, nur zusätzlich mit eigenem Mikroskop ausgestattet und unempfindlicher gegen Vibrationen.


Messung im Fluid???

Anwendungen des MFP:
Moleculare Elastizität
Proteinfaltung
Chemische Abtastung/Erfassung
Polymere
DNA interatomische/molekulare Bidungen
Ligandrezeptorbindungen
Kovalente Bindungen
Kolloidalkräfte
Van-der-Waals-Kräfte
Hydrationskräfte
Hydrophobische Kräfte
Adhäsion
Energieverlust

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