DVG-Jahrestagungen

Jahrestagung 2017 der DVG mit der Verleihung des Rudolf-Jaeckel-Preises 2017

Die 16. Jahrestagung der DVG findet gemeinsam mit der V2017-Workshopwoche mit begleitender Industrieausstellung in Dresden statt.

https://www.v-workshopwoche.net/v2017.html

Jahrestagung 2016 der DVG

Die 15. Jahrestagung der DVG fand vom 05.-07. September 2016 gemeinsam mit der 19. Arbeitstagung „Angewandte Oberflächenanalytik“ in Soest statt.

Jahrestagung 2015 der DVG

Die 14. Jahrestagung der DVG fand vom 17.-19. November 2015 gemeinsam mit dem 9th Symposium on Vacuum based Science and Technology in Koszalin/ Kołobrzeg statt.

Jahrestagung 2014 der DVG

Die 13. Jahrestagung der DVG fand vom 30. September - 02. Oktober 2014 gemeinsam mit dem 8th Symposium on Vacuum based Science and Technology und der 18. Arbeitstagung „Angewandte Oberflächenanalytik“ in Kaiserslautern statt.

Jahrestagung 2013 der DVG

Die 12. Jahrestagung der DVG fand vom 19.-21. November 2013 in Verbindung mit dem 7th Symposium on Vacuum based Science and Technology SVST 7 in Koszalin/Kołobrzeg statt.

Jahrestagung 2012 der DVG

Die 11. Jahrestagung der DVG fand vom 04.-08.06.2012 im Rahmen der JVC-14/EVC-12/CroSloVM-19 Konferenzen in Dubrovnik statt.

Rückblick auf die Jahrestagung 2011 der DVG

Die Jahrestagung 2011 der Deutschen Vakuumgesellschaft fand vom 20. - 22.09.2011 im Rahmen des 6-th Symposium on Vacuum based Science and Technology in Koszalin/ Kołobrzeg statt.

Rückblick auf die Jahrestagung 2010 der DVG

Die Jahrestagung 2010 der DVG fand in Kooperation mit der Polnischen Vakuumgesellschaft vom 28.- 30.09.2010 in Kaiserslautern statt.

Im folgenden ein kleiner Rückblick sowie einige Eindrücke von der Tagung:

5th Symposium on Vacuum based Science and Technology SVST5 in Verbindung mit der 9. Jahrestagung der Deutschen Vakuumgesellschaft DVG
Ziel der ursprünglich von den Vakuumgesellschaften Deutschlands und Polens initiierten SVST - Tagungen ist es, Wissenschaftler und Technologen zur Präsentation neuer Ergebnisse auf den verschiedenen Bereichen der vakuumgestützten Wissenschaften und Technologien und zu deren Diskussion zusammenzuführen. Das 5th Symposium on Vacuum based Science and Technology SVST5 als die bereits fünfte Veranstaltung dieser Konferenzserie fand unter der zusätzlichen Beteiligung der Schwedischen Vakuumgesellschaft vom 28.-30. September 2010 in Kaiserslautern statt. Erfreulich zu vermerken war die Teilnahme einer Gruppe von Wissenschaftlern aus Tschechien. Mit SVST5 war auch die 9. DVG- Jahrestagung verbunden.

Die Themen der 7 wissenschaftlichen Fachsitzungen und einer Postersitzung reichten von Nano - und Mikrostrukturen über Dünne Schichten für verschiedene Anwendungsbereiche bis zu neuen Entwicklungen in der Vakuumtechnologie. Besonderes Interesse fanden die eingeladenen Vorträge von F.J. Giessibl (Regensburg) zur Rasterkraftmikroskopie mit einer Auflösung bis in den subatomaren Bereich, J. Wrachtrup (Stuttgart) zur Nutzung von Spineffekten in Diamant, J. Birch (Linköping/Schweden) zur Optimierung von Multilagen-Röntgenspiegeln mit Einzelschichtdicken um 1 nm und J. Smet (Stuttgart) zur Erzeugung und zu den Eigenschaften von Graphen. L. Schäfer (Braunschweig) berichtete über die großflächige Abscheidung von Diamant- und Siliziumschichten mittels Heißdraht-CVD. Bei M. Godlewski (Warschau) und O. Malyshev (Daresbury /UK) standen mit der Atomic Layer Deposition von ZnO für die miniaturisierte 3D- Elektronik bzw. mit neuen Gettersbechichtungen aus nicht verdampfbaren Legierungen für die UHV/XHV- Technologie wichtige Fortschritte bei der Materialentwicklung im Vordergrund.

Den Abschluß der Tagung bildete ein gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Plasmatechnologie DGPT veranstalteter Workshop über Photovoltaik mit 3 Übersichtsvorträgen (C. Ronning (Jena), CIGS-Solarzellentechnologie; A. Smets (Delft/ Niederlande), Plasmaprozesse für Si- Dünnschichtzellen; B. Szyszka (Braunschweig), Oxidschichtwen für elektronische Anwendungen).

Ein Höhepunkt der Tagung war die Verleihung des diesjährigen Rudolf Jaeckel-Preises der Deutschen Vakuum- Gesellschaft an Prof. Matthias Scheffler vom Fritz Haber-Institut der Max Planck-Gesellschaft in Berlin. In seinem brillanten Preisträgervortrag mit dem Titel „Get real! Multi-Scale Modeling of the Function of Surfaces and Materials” zeigte Prof. Scheffler, der erste theoretische Physiker unter den bisherigen Preisträgern, ausgehend von ab – initio Rechnungen zur Elektronenstruktur auch neue Ansätze zur Lösung von umwelt- und energierelevanten Problemen mittels heterogener Katalyse auf.

Wie die bisherigen Tagungen trug auch SVST5 zur Vertiefung der Kontakte zwischen Wissenschaftlern aus den beteiligten Ländern, insbesondere aus Polen und Deutschland, bei. Dementsprechend lud W. Gulbinski im Namen der Polnischen Vakuumgesellschaft bereits zum nächsten Symposium vom 20.-22. September 2011 an der TU Koszalin ein. Zu bemerken ist noch, daß SVST5 in partieller zeitlicher und räumlicher Überlappung mit der 16. Arbeitstagung Angewandte Oberflächenanalytik AOFA 16 stattfand, die vom Kaiserslauterer Institut für Oberflächen- und Schichtanalytik IFOS im Zusammenarbeit mit der DVG ausgerichtet wurde (siehe zugehörigen Bericht in der nächsten Ausgabe von ViP). Die Tagungsprogramme waren so ausgelegt, dass die jeweiligen Hauptvorträge von den Teilnehmern der beiden Veranstaltungen besucht werden konnten. Zusammen mit dem gemeinsamen Konferenzausflug nach Trier mit einer Schifffahrt auf der Mosel trug dies zu den guten Kontakten zwischen den in- und ausländischen Teilnehmern der beiden Tagungen bei.

H.Oechsner



Blick ins Auditorium



Prof. Frank Richter gratuliert dem Jaeckel-Preisträger Prof. Matthias Scheffler



 

Rückblick auf die Jahrestagung 2009 der DVG

Die Jahrestagung 2009 der DVG fand zusammen mit der Polnischen Vakuumgesellschaft vom 21.- 23.09.2009 in Koszalin/ Kołobrzeg statt.

Im folgenden ein kleiner Rückblick sowie einige Eindrücke von der Tagung:

4th Symposium on Vacuum based Science and Technology in Verbindung mit der 8. Jahrestagung der Deutschen Vakuum-Gesellschaft
Seit der ersten ihrer Jahrestagungen, die 2002 an der Otto von Guericke- Universität in Magdeburg stattfand, verfolgt die Deutsche Vakuum-Gesellschaft DVG das Ziel , daraus transnationale Tagungen zu den von den europäischen Vakuumgesellschaften betreuten Wissenschafts- und Technologiebereichen zu entwickeln. Wie in den vorausgegangenen Symposien in Krakau , Darmstadt und Greifswald ist dies auch mit dem 4th Symposium on Vacuum based Science and Technology gelungen, das vom 21.-23. September 2009 in Kolobrzeg/Koszalin an der polnischen Ostseeküste stattfand. Teilnehmer aus 25 Ländern, darunter China , die USA und Algerien, verdeutlichten den inzwischen erreichten internationalen Charakter der Tagung. Neben der DVG, für die das Symposium gleichzeitig die 8. Jahresstagung darstellte , war die Polnische Vakuumgesellschaft Mitveranstalter. Die bis ins Detail perfekte lokale Organisation lag bei Witold Gulbinski mit seinen Mitarbeitern von der TU Koszalin, deren Rektor als Honorary Chairman unterstützend mitwirkte.

Das wissenschaftliche Programm umfasste ca. 80 Beiträge. Die Themen reichten von der Erzeugung von Nanodrähten und Nanokompositschichten über die Herstellung und die Eigenschaften dünner Schichten für tribologische oder medizinische Zwecke bis hin zu vakuumtechnischen Fragestellungen wie etwa die Kalibrierung kleinster Gasströme. Die Grundlagen von Plasmaprozessen für die Dünnschichttechnologie oder die plasma- und ionenstrahlgestützte Oberflächenmodifizierung waren weitere Gegenstände von Vorträgen oder Postern. Die begleitende Industrieausstellung gewährte Einblicke in neue geräte- und verfahrenstechnische Entwicklungen, insbesondere auch bei den einschlägigen Firmen aus Polen.

Eingeleitet wurde die Tagung durch eine Festsitzung zu Ehren von Rudolf Clausius, der 1822 in Köslin, dem heutigen Koszalin, geboren wurde. Die japanische Clausius-Forscherin Eri Yagi und Dieter Hoffman vom MPI für Wissenschaftsgeschichte in Berlin würdigten Clausius, der die Entropie als physikalische Größe einführte und den 2. Hauptsatz der Thermodynamik formulierte, als einen der bedeutendsten Thermodynamiker. Höhepunkt der Festsitzung waren der Gründungsakt und die Grundsteinlegung für einen "Clausius-Turm", der vor dem Hauptgebäude der TU Koszalin zu Ehren des großen Sohns der Stadt errichtet wird. Die Teilnehmer aus Deutschland empfanden die damit verbundene Würdigung eines großen deutschen Wissenschaftlers - gerade vor dem Hintergrund der jüngeren deutsch-polnischen Geschichte - als eine beeindruckende Geste, die nicht nur die Internationalität der Wissenschaft aufzeigte.

Ein weiterer Höhepunkt war die Verleihung des Rudolf Jaeckel-Preises der Deutschen Vakuum-Gesellschaft an Professor Günter Weimann in Würdigung seiner bahnbrechenden Arbeiten zur Molekularstrahlepitaxie MBE und zur Erzeugung komplexer III-V- Halbleitersysteme in Form dünner Schichten und Nanostrukturen. In seinem Preisträgervortrag mit dem Titel "How we made Molecular Beam Epitaxy work" spannte er den Bogen von den Grundlagen und der Technik des MBE- Verfahrens bis zu dessen Anwendungen zur Erzeugung von moduliert dotierten Feldeffekttransistoren, von Doppel-Heterostrukturen für Halbleiterlaser oder von Quantenpunktsystemen.

Am Ende der Tagung wurden die Teilnehmer bereits für das 5th Symposium on Vacuum based Science and Technology eingeladen, das vom 28.-30. September 2010 im direktem Anschluß an die 17. Tagung über Angewandte Oberflächenanalytik in Kaiserslautern stattfindet.

H. Oechsner



Das Präsidium der Clausius-Festsitzung



Blick ins Auditorium



Mit dem Jaeckel-Preisträger Prof. Günter Weimann (Mitte) freuen sich der DVG-Präsident Prof. Frank Richter (rechts) und Prof. Hans Oechsner als Vorsitzender des Preiskomitees


Zurück